II. Quo vadis – Kunst der Gegenwart? Verrätselung und Abstraktion
Mit dem Eintritt der Abstrakten und Konkreten Kunst – Auftakt: „Das schwarze Quadrat“ von Kasimir Malewitsch als Ikone 1914 - in die Kunstlandschaft verändert sich der Blick auf die Kunst fundamental und bleibt bis jetzt virulent: Erfassen der Sinn-Spiegelungen von Chaos und Ordnung und Meditation vor der puristisch reduzierten Farben & Formen-Schönheit der „Welt“ als Parameter - wie etwa bei Mark Rothko - entfalten suggestive Wirkungen jenseits von realem Verständnis. Wie schon bei Picassos Selbstvergewisserungen im Abtasten von Deformation und Surrealität - in Konkurrenz zur detailgetreuen Abbildung in der Fotographie - wird die Deutungskompetenz des allgemeinen Publikums durch gegenstandslose Kunst enorm herausgefordert, - etwa im Minimalismus von Donald Judd oder Alf Lechner bei gleichzeitig überwältigender Materialhaftigkeit. Steckt diese Kunstrichtung im Elfenbeinturm einer verrätselten Kunstreligion fest oder ist sie die kreative Antriebskraft zum symbolischen Eindringen in den Mikro- und Makrokosmos der Welt?
| Kursnummer | AW03-301 |
| Datum | Mi., 20.05.2026, 19:15 - 20:15 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursleitung | |
|
Elisabeth Fenk
|
|
| Kursort | |
|
vhs, Kino Hallstraße 5 85049 Ingolstadt |
|
| Entgelt | |
| 8,00 € | |
Die vhs Ingolstadt steht Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung
Kurstermine 1
| – | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Mittwoch • 20.05.2026 • 19:15 - 20:15 Uhr | vhs, Kino |