Ringvorlesung „Zukünfte erfinden: Von Frankenstein zur Künstlichen Intelligenz“ KI, Mars und Unsterblichkeit“: Tech-Bro-Longtermism und nordamerikanische Weltraumkultur. Referent: Jens Temmen (KU)
In seinem Interview mit der New York Times aus dem Jahr 2025 skizzierte der Tech-Investor Peter Thiel aus dem Silicon Valley seine obskuren Visionen und Ängste rund um die aufstrebende KI-Industrie, die Marsbesiedlung durch NewSpace und den transhumanistischen Glauben der Tech-Bros an eine technologisch perfektionierte Menschheit. Ausgehend von Thiels Triptychon „KI, Mars und Unsterblichkeit“ werden in diesem Vortrag die diskursiven Verbindungen zwischen den vorherrschenden Vorstellungen der Tech-Industrie von KI und dem Weltraum aus der Perspektive der amerikanischen Literatur und Kultur skizziert.
Die Ringvorlesung „Zukünfte erfinden: Von Frankenstein zur Künstlichen Intelligenz“ lädt dazu ein, von Ingolstadt, dem legendären Schauplatz von Victor Frankensteins Experimenten, aus den Bogen zu schlagen bis in unsere digitale Gegenwart. Expertinnen und Experten aus Literaturwissenschaft, Philosophie, Technik- und Sozialwissenschaften erkunden, welche Bilder, Ideen und Geschichten unser Verhältnis zu den Dingen prägen, die wir erschaffen – besonders dann, wenn sie ein Eigenleben entwickeln.
| Kursnummer | AW19-175 |
| Datum | Do., 02.07.2026, 16:15 - 17:45 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursleitung | |
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Kath. Universität Eichstätt-Ing.
Prof. Dr. Norbert Paulo |
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| Kursort | |
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Georgianum Ingolstadt, Hohe-Schul-Straße 5, Hohe-Schul-Straße 5 85049 Ingolstadt |
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| Entgelt | |
| Teilnahme kostenlos (Ermäßigung möglich) | |
Die vhs Ingolstadt steht Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung
Kurstermine 1
| – | Datum | Ort |
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| 1 | Donnerstag • 02.07.2026 • 16:15 - 17:45 Uhr | Georgianum Ingolstadt, Hohe-Schul-Straße 5, |